Lebenslauf Traidl Hoffmann

Direktorin Hochschulamt für Umweltmedizin, Uniklinikum Augsburg
Chefärztin Ambulanz für Umweltmedizin, Klinikum Augsburg
86156 Augsburg, Deutschland
claudia.traidl-hoffmann@tum.de
www.mri.tum.de 
www.klinikum-augsburg.de

Akademischer und beruflicher Werdegang
1989–1996: Studium der Medizin und Promotion an der RWTH Aachen
2004: Habilitation und Lehrbefugnis im Fachgebiet Dermatologie und Venerologie
2006: Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, 2008, Zusatzbezeichnung Allergologie
1996–1998: Assistenzärztin in der Hautklinik des Universitätsklinikums der RWTH-Aachen.
1999-2001: DFG-gefördertes Postdoktoranden-Stipendium  am Istituto Dermopatico dell’immacolata Rom, Italien
2002-2006: Assistenzärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
2003-2013: Leitung der Arbeitsgruppe „Zelluläre Immunologie“ am ZAUM – Zentrum Allergie und Umwelt
2006-2010: Projektleiterin der Forschergruppe (KKF) „Zellinteraktionsstudien“
2008-2013: Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, TUM; u.a. Leitung der Ambulanz für Infektionserkrankungen, Ambulanz für atopisches Ekzem, Psoriasis und chronische Wunden.
2016-2018: Geschäftsführende Direktorin, UNIKA-T
Seit 2014: Chefärztin der Ambulanz für Umweltmedizin, Klinikum Augsburg
Seit 2016: Direktorin des Instituts für Umweltmedizin, Helmholzzentrum München
Seit 2018: Vizedirektorin des ZIEL – Zentralinstitut an der Technischen Universität München – Institute for Food & Health, Freising, Weihenstephan
Seit 2020: Sprecherin des Direktoriums der Christine Kühne Stiftung für Allergieforschung und Edukation
Seit 2021: Vizedirektorin des Zentrums für Klimaresilienz, Universität Augsburg

Forschungsschwerpunkte

Im Zentrum des Interesses liegt die Identifizierung und Charakterisierung von Umweltfaktoren, die Entstehung, Fortbestehen und Aggravation von allergischen Erkrankungen und chronisch entzündlichen Hauterkrankungen bedingen. Hierzu analysieren wir biogene und anthropogene  Faktoren (z.B. Messungen von Allergenen und vermeintlich protektiver Mediatoren in der Außenluft: Bestimmung des Exposoms inklusive des Mikrobioms). Hierbei streben wir an durch die Identifizierung von Risikofaktoren gezielte Präventionsstrategien erarbeiten zu können, um schädigende Umwelteinflüsse meiden oder verhindern zu können. Zum anderen sollen Zielstrukturen für die Therapie allergisch-entzündlicher Erkrankungen identifiziert werden. In diesem Zusammenhang konzentrieren wir uns auf nicht-allergene, adjuvante Mediatoren aus Pollen, die sowohl entzündungsfördernd als auch immunmodulatorisch wirksam sind. 

Klinische Schwerpunkte
Hauptschwerpunkt der klinischen Arbeit besteht in der ganzheitlichen Behandlung von umweltbedingten Erkrankungen. Dies erfolgt hauptsächlich im der Ambulanz für Umweltmedizin am Klinikum Augsburg. Chronisch entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Autoinflammationssyndrome und Psoriasis werden in Spezialsprechstunden in Zusammenarbeit mit der Hautklinik des Klinikums Augsburg und der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, TU München behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der HIV-Medizin und HIV-assoziierten Dermatosen und Tumoren. Patienten werden im interdisziplinären Zentrum für HIV Medizin am Rechts der Isar (IZAR) gesehen und behandelt.

Publikationen
80 Artikel in Journalen mit Impact Factor; 65 weitere Publikationen
kumulativer Impact factor: 450
Zitierungen: Gesamt 2600
Hirsch-Index: 25
Redaktionelle Tätigkeiten:
Editor at large (Europa): WAO Journal
Editorial board: Allergojournal

Preise (Auswahl)
Habilitationsförderpreis der Bayerischen Staatsregierung, 2002
La Roche Posay Preis 2002
Herbert Herxheimerpreis der DGAI, 2003
ECARF Award for European Allergy Research, 2005
Fujisawapreis: Immunmodulation in der Ekzemreaktion, 2005
Förderpreis für Allergologieforschung 2005 der Stiftung Kanert
Auszeichnung des ALUMNI-Clubs der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität München für eine herausragende Habilitationsleistung 2005
Allergopharma Award 2006
Auszeichnung der Deutschen Mykologischen Gesellschaft für das Paper Eyerich et al., 2009
Egon Macher Preis der ADF, 2010
PhARF Award  Nominée, Honorable Mention, 2011
Oskar Gans Preis der DDG, 2015
ADF/ECARF Award 2019 für die Forschung am Mikrobiom
DGAKI-Forschungspreis für die Arbeit „Altunbultakli et al JACI 2018“

Mitgliedschaften / Vorstände
Deutsche Gesellschaft für klinische Allergologie und Immunologie (DGAKI), seit 2001
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF), seit 1998
European Academy of Allergology and Immunology (EAACI), seit 2002
Collegium Internationale Allergologicum, seit 2006