Professor Johannes Ring, Beauftragter für Edukation von CK-CARE, hat im Oktober 2014 an der National Taiwan University in Taipeh und an der Kyoto University Kurse über Neurodermitis gehalten, mit Schwerpunkt Neurodermitis-Schulung. Die Konzepte von CK-CARE stiessen auf grosses Interesse.

CK-CARE Forschungsteam veröffentlicht neue Erkenntnisse zu molekularen Veränderungen bei Psoriasis
10. Juli 2026
Aus der CK-CARE Forschungsgruppe Schenk haben Prof. Dr. Mirjam Schenk (Co-Lastautorin) und Lina Gross (Co-Erstautorin) in Kollaboration mit der Forschungsgruppe von Prof. Martin Steinhoff erfolgreich eine Publikation im Journal of Investigative Dermatology veröffentlicht.
In der Studie untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mithilfe der Mikrodialyse, einer schonenden und minimal-invasiven Methode zur Gewinnung von Gewebeflüssigkeit aus der Haut, welche molekularen Veränderungen bei Psoriasis (Schuppenflechte) direkt im entzündeten Gewebe auftreten. Dabei konnten charakteristische Veränderungen von Proteinen und Stoffwechselprodukten identifiziert werden, die eng mit der Krankheitsaktivität assoziiert sind und potenziell als molekulare Marker zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs dienen könnten.
Besonders interessant ist die Beobachtung, dass sich diese molekularen Muster bei Patientinnen und Patienten nach erfolgreicher Therapie wieder normalisierten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mikrodialyse ein vielversprechender Ansatz ist, um Psoriasis besser zu verstehen und die zugrunde liegenden Entzündungsprozesse direkt im betroffenen Gewebe zu untersuchen. Darüber hinaus unterstreichen die Ergebnisse das translationale Potenzial der Methode: Die Mikrodialyse könnte künftig genutzt werden, um Therapieantworten individuell und minimal-invasiv zu überwachen und damit neue Ansätze für eine personalisierte Behandlung zu unterstützen. Über die Psoriasis hinaus könnte die Mikrodialyse künftig auch zur Untersuchung und Verlaufskontrolle weiterer entzündlicher Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis (Neurodermitis) oder anderer chronisch-entzündlicher Dermatosen beitragen.
Den Artikel können Sie hier herunterladen oder auf im JID lesen: doi:10.1016/j.jid.2026.04.029




